Andreas Christl

Andreas Christl ist Managing Partner von TALENTspy, das er vor über 20 Jahren gegründet hat. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Transformation, Restrukturierung, Strategie und C-Level-Funktionen, sowohl bei Private-Equity-Firmen und Corporates als auch bei Unternehmensberatungen. Andreas verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung als Unternehmer sowie in internationalen Geschäftsführer- und leitenden Managementfunktionen. Er war sowohl in großen Konzernen (Degussa AG, Süd-Chemie AG, Gimborn GmbH) als auch in jungen Wachstumsunternehmen tätig; sein Berufsweg hat ihn immer wieder in fremde Länder und Kulturen geführt. Er ist in Barcelona aufgewachsen und spricht Deutsch, Englisch, Spanisch und Portugiesisch.

Der Executive-Search-Prozess ist ein Spiegel der Führungsreife eines Unternehmens

Der Executive-Search-Prozess ist ein Spiegel der Führungsreife eines Unternehmens

Vor einigen Jahren saß ich mit einem CEO zusammen, dessen Unternehmen mitten in einer harten Transformation steckte. Umsatz rückläufig, Kosten zu hoch, Führungsteam uneinig. Er sagte zu mir: „Wir brauchen jetzt einfach den richtigen CFO.“ Was er eigentlich meinte, war: Wir brauchen Stabilität. Klarheit. Vertrauen. In solchen Momenten geht es nie nur um eine Besetzung.

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Dein Exit steht und fällt mit deinem Management

Dein Exit steht und fällt mit deinem Management

Wir sehen seit 20 Jahren im Private-Equity-Umfeld. Unternehmer sprechen über Multiple, Markt und Produkt. Im Verkaufsprozess stellt der Käufer nur eine Frage: Traue ich diesem Team zu, den Plan umzusetzen? Ich habe Transaktionen begleitet, bei denen die KPIs sauber waren. Trotzdem fiel die Bewertung. Das Management konnte die Story hinter den Zahlen nicht führen. Keine

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Private Equity-Turnaround – Liefern statt Potenzial-Geschwätz

Private Equity-Turnaround – Liefern statt Potenzial-Geschwätz

Im Private Equity-Turnaround zählt am Ende nur eines: Der Impact und nicht Potenzial-Geschwätz, keine langen Analysen, keine Abstimmungsrunden. Sondern Ergebnisse und das sofort. Erstaunlich oft sehen wir immer noch diesen Ablauf:– Neue CRO-Rolle besetzt.– Erst Analyse, dann Abstimmung, dann vielleicht ein Workshop.– Nach 30 Tagen ist wenig passiert.– Cash schmilzt, der Druck vom Beirat steigt

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Wir stellen keine Karrieren ein. Wir stellen Charakter ein, der Wert schafft, oder gar nicht

Wir stellen keine Karrieren ein. Wir stellen Charakter ein, der Wert schafft, oder gar nicht

Letzte Woche saß mir ein Kandidat gegenüber, der auf dem Papier alles mitbrachte.Top-Noten, brillante Ausbildung, Big4-Logo im Lebenslauf, glänzende Stationen, beste Referenzen. Im CV: eine 10 von 10. Aber dann im Gespräch: kaum Interesse an der Aufgabe, keine echte Neugier und null Wir-Gefühl. Da merke ich wieder: Karriere ist nicht gleich Charakter. Ich suche keine

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Mein größter Fehler als Gründer? Zu viele Türen offen gelassen und fast die Leidenschaft verloren

Mein größter Fehler als Gründer? Zu viele Türen offen gelassen und fast die Leidenschaft verloren

Ich erinnere mich noch, als sei es gestern gewesen. Am Anfang meiner Selbstständigkeit wollte ich alles machen. Ich war vielseitig interessiert, hungrig und wollte meine eigene Vision verfolgen. Jedes spannende Projekt, jede Anfrage, jede Chance die sich mir zeigte, wollte ich umsetzen. Ich wollte mir alle Türen offenhalten, um nichts zu verpassen. In der Praxis

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Manager polieren Folien, Macher retten Cash

Manager polieren Folien, Macher retten Cash

Warum Manager Folien bauen, während Macher Cash retten? In fast jedem Turnaround sehe ich zwei Rollen, die äußerlich identisch wirken. Manager und Macher. Beide haben große Titel, makellose Lebensläufe, internationale Stationen. Aber wenn die Liquidität nur noch Tage hält, trennt sich die Spreu. Manager starten mit Analysen, Meetings, Folien. Alles korrekt, strukturiert, sauber vorbereitet. So

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Top-Kandidaten haben 3 Dinge nicht: Zeit, Geduld, Lust auf Starre

Top-Kandidaten haben 3 Dinge nicht: Zeit, Geduld, Lust auf Starre

Genau hier brechen viele Prozesse. Meine Partner und ich erleben das jede Woche live in Suchmandaten. CFO im Carve-out.CPO mitten im Re-Design.CEO in der Transformation. Wir telefonieren kurz. 15 Minuten. Maximal. Schon im ersten Call höre ich von den Top-Kandidaten Sätze wie:– „Ich kann nicht Monate warten und dann 5 Gespräche in 6 Wochen machen.“–

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Melanie Kleemann

Mit dreifacher internationaler Vorstandserfahrung, unter anderem für die IKEA Group, Vorwerk International und die Peek & Cloppenburg Gruppe, blickt Melanie Kleemann auf eine umfassende Karriere entlang der gesamten Value Chain zurück. Ihr Herzstück und ihre Leidenschaft lagen dabei seit jeher in den Bereichen kommerzielles Wachstum sowie (digitale) Transformation.

Ihre internationale Führungskompetenz wurde maßgeblich durch globale Rollen und mehrjährige Auslandsaufenthalte in Schweden und der Schweiz geprägt.

Melanie ist Partner bei TALENTspy und verantwortet die Bereiche Commercial Excellence, Consumer&Retail, Private Equity. Mit feinem Gespür für Markt-Dynamiken und exklusivem Zugang zu Spitzenkräften unterstützt sie Corporate-Entscheider, Private-Equity-Investoren, Gesellschafter und Aufsichtsräte dabei, kritische Schlüsselpositionen diskret, treffsicher und mit nachhaltigem Wertzuwachs zu besetzen.