Nine to Five passt nicht zu Unternehmertum

Als Unternehmer bist du selbst und ständig. Arbeit und Leben gehen ineinander über. Du reist, arbeitest aus dem Urlaub und beantwortest Mails am Sonntag.

Für dich ist das Freiheit. Für dein Team ist es ein Job.

Und ja, ich erwarte von meinem Team mehr als Dienst nach Vorschrift.

Was mich triggert?
Wenn ich Sonntag eine wichtige Info brauche und keiner reagiert. Wenn Ziele groß klingen, aber der Einsatz klein bleibt.

Die Spannung ist real und nicht selten eine Herausforderung.
Denn als Unternehmer messe ich schnell Engagement an meiner eigenen Bereitschaft, jederzeit verfügbar zu sein. Wenn Mitarbeiter abends nicht reagieren, fühlst du dich im Stich gelassen.
Gleichzeitig weiß ich: Meine Mitarbeiter tragen nicht mein Risiko. Sie sind nicht selbst und ständig.
Nach 25 Jahren Unternehmertum ist mir bewusst, die Extra-Meile darf keine Daueranforderung sein. Sie ist eine bewusste Entscheidung in entscheidenden Momenten und Rahmenbedingungen sind wichtig. Wie zum Beispiel:

✅ Klare Performance-Ziele statt Anwesenheitskultur
✅ Definierte Erreichbarkeit bei echten Prioritäten
✅ Volle Freiheit, wenn Ergebnisse stimmen

Ich will kein Nine to Five.
Aber ich will auch kein Ausbrennen im Team.

Ownership ja.
Selbstaufgabe nein.

Darf man als Unternehmer mehr verlangen als vertraglich vereinbart ist?

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