Daniela Woelk

Der Executive-Search-Prozess ist ein Spiegel der Führungsreife eines Unternehmens

Vor einigen Jahren saß ich mit einem CEO zusammen, dessen Unternehmen mitten in einer harten Transformation steckte. Umsatz rückläufig, Kosten zu hoch, Führungsteam uneinig. Er sagte zu mir: „Wir brauchen jetzt einfach den richtigen CFO.“ Was er eigentlich meinte, war: Wir brauchen Stabilität. Klarheit. Vertrauen. In solchen Momenten geht es nie nur um eine Besetzung.

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Der falsche CEO kostet Sie 12 Monate – und vielleicht das Unternehmen. Failing Up trifft auf kritische Unternehmensphase

Folgende Geschichte, die sich so zugetragen hat: Eine mittelständische Firma hat Probleme. Der Investor weiß es besser und beschließt, über sein eigenes Netzwerk einen nicht unumstrittenen Rockstar-CEO anzuheuern. Dieser hat in Deutschlands Hochphase einen Konzern sehr erfolgreich geführt. Kurz nach Amtsantritt merkt der neue CEO: das Unternehmen steht deutlich schlechter da als angenommen. Markt/Technologie/Kunde/Wettbewerb –

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Dein Exit steht und fällt mit deinem Management

Wir sehen seit 20 Jahren im Private-Equity-Umfeld. Unternehmer sprechen über Multiple, Markt und Produkt. Im Verkaufsprozess stellt der Käufer nur eine Frage: Traue ich diesem Team zu, den Plan umzusetzen? Ich habe Transaktionen begleitet, bei denen die KPIs sauber waren. Trotzdem fiel die Bewertung. Das Management konnte die Story hinter den Zahlen nicht führen. Keine

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„Erzählen Sie doch mal etwas von sich selbst!“ Warum das keine Fangfrage sein muss

Ein Kandidat erzählt von folgendem Erlebnis: Er (C-Level, sehr erfahren) und der Interviewer (CEO, ebenfalls sehr erfahren) sprechen in einem Jobinterview. Der CEO sagt (stets durchgetaktet, aber ohne Hintergedanken) zu Beginn: „Erzählen Sie mal etwas von sich selbst.“ Der Kandidat legt los. Er macht den Fehler, dass er bei Adam und Eva anfängt. Nach 50

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Private Equity-Turnaround – Liefern statt Potenzial-Geschwätz

Im Private Equity-Turnaround zählt am Ende nur eines: Der Impact und nicht Potenzial-Geschwätz, keine langen Analysen, keine Abstimmungsrunden. Sondern Ergebnisse und das sofort. Erstaunlich oft sehen wir immer noch diesen Ablauf:– Neue CRO-Rolle besetzt.– Erst Analyse, dann Abstimmung, dann vielleicht ein Workshop.– Nach 30 Tagen ist wenig passiert.– Cash schmilzt, der Druck vom Beirat steigt

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Wir stellen keine Karrieren ein. Wir stellen Charakter ein, der Wert schafft, oder gar nicht

Letzte Woche saß mir ein Kandidat gegenüber, der auf dem Papier alles mitbrachte.Top-Noten, brillante Ausbildung, Big4-Logo im Lebenslauf, glänzende Stationen, beste Referenzen. Im CV: eine 10 von 10. Aber dann im Gespräch: kaum Interesse an der Aufgabe, keine echte Neugier und null Wir-Gefühl. Da merke ich wieder: Karriere ist nicht gleich Charakter. Ich suche keine

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Mein größter Fehler als Gründer? Zu viele Türen offen gelassen und fast die Leidenschaft verloren

Ich erinnere mich noch, als sei es gestern gewesen. Am Anfang meiner Selbstständigkeit wollte ich alles machen. Ich war vielseitig interessiert, hungrig und wollte meine eigene Vision verfolgen. Jedes spannende Projekt, jede Anfrage, jede Chance die sich mir zeigte, wollte ich umsetzen. Ich wollte mir alle Türen offenhalten, um nichts zu verpassen. In der Praxis

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Melanie Kleemann

Mit dreifacher internationaler Vorstandserfahrung, unter anderem für die IKEA Group, Vorwerk International und die Peek & Cloppenburg Gruppe, blickt Melanie Kleemann auf eine umfassende Karriere entlang der gesamten Value Chain zurück. Ihr Herzstück und ihre Leidenschaft lagen dabei seit jeher in den Bereichen kommerzielles Wachstum sowie (digitale) Transformation.

Ihre internationale Führungskompetenz wurde maßgeblich durch globale Rollen und mehrjährige Auslandsaufenthalte in Schweden und der Schweiz geprägt.

Melanie ist Partner bei TALENTspy und verantwortet die Bereiche Commercial Excellence, Consumer&Retail, Private Equity. Mit feinem Gespür für Markt-Dynamiken und exklusivem Zugang zu Spitzenkräften unterstützt sie Corporate-Entscheider, Private-Equity-Investoren, Gesellschafter und Aufsichtsräte dabei, kritische Schlüsselpositionen diskret, treffsicher und mit nachhaltigem Wertzuwachs zu besetzen.