Christoph Seyfarth

Dr. Christoph Seyfarth ist Managing Partner bei TALENTspy. Sein Hauptfokus liegt in den Bereichen Beschaffung, Supply Chain, Digitale Transformation, Operations und Unternehmensentwicklung. Christoph arbeitete in verschiedenen Unternehmensfunktionen, in der Beratung sowie in internationalen Führungspositionen: in Großunternehmen (Daimler, Magna), in der Beratung (Alvarez & Marsal) und in mittelständischen Unternehmen der Automobilbranche, des Maschinenbaus und der Erneuerbaren Energien. Er bekleidete Positionen als EVP und COO mit Verantwortung für Supply Chain und Fertigung sowie in den Bereichen Personal, Finanzplanung und -analyse. In seiner letzten Position vor dem Eintritt bei TALENTspy war er Vorstandsmitglied eines großen Unternehmens im Bereich Erneuerbare Energien. Christoph ist in Deutschland aufgewachsen, seine Einsätze führten ihn nach Japan, Schottland, Norwegen und in die USA. In seiner Freizeit interessiert er sich für Soziologie, Psychologie und moderne Literatur.

Wenn der CEO zum Alptraum wird. 4 Gründe für dramatische Fehlentscheidungen

Wenn der CEO zum Alptraum wird. 4 Gründe für dramatische Fehlentscheidungen

Im November 2011 holte der Hedgefonds-Manager Bill Ackman Ron Johnson von Apple zu J.C. Penney. Johnson galt als Einzelhandels-Genie… …das die Apple Stores zum Erfolg geführt hatte. Es war wieder dieses ‚Rockstar-CEO‘ – ‚der Mann kann über Wasser laufen‘ Problem. Johnson erhielt 52,7 Millionen Dollar beim Eintritt und investierte selbst 50 Millionen in das Unternehmen.

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Das Unternehmen ist nicht gelähmt. Es ist politisiert. Zwei zentrale Hebel, das aufzubrechen

Das Unternehmen ist nicht gelähmt. Es ist politisiert. Zwei zentrale Hebel, das aufzubrechen

„Wir müssen handeln. Aber zuerst brauchen wir Konsens.“Diesen Satz hören wir; sagen wir mal: ’nicht selten‘. In Beiräten. In Geschäftsführungen. In mittelständischen Unternehmen.Das Problem: Während alle auf Konsens warten, überholt der Wettbewerb. Viele KMUs leiden nicht unter schlechter Strategie. Sie leiden genauso wie Konzerne unter Politisierung, Fragmentierung und Entscheidungsblockaden. Das ist lösbar. Zwei zentrale Hebel

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Zu viel Druck von oben. Warum CEOs an ihren Gremien scheitern

Zu viel Druck von oben. Warum CEOs an ihren Gremien scheitern

„Wir müssen wachsen. Neue Märkte erschließen. KI implementieren. Die ESG-Transformation vorantreiben. Der Manufacturing Footprint stimmt nicht mehr!“ Die Mehrheit im Beirat nickt zustimmend. Der CEO verlässt das Meeting mit einer Liste von Projekten, die ein Unternehmen dreimal so groß kaum bewältigen könnte. Sechs Monate später: Der CEO ist gescheitert. Der Beirat sucht einen Nachfolger. Vor

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Guter Stil/schlechter Stil in der Krise. 4 zentrale Fähigkeiten von Top-Kandidaten

Guter Stil/schlechter Stil in der Krise. 4 zentrale Fähigkeiten von Top-Kandidaten

Es gibt so etwas wie einen Stil-Guide für Führung in schwierigen Situationen. Ich meine damit nicht, ob Sie mit Hemd oder Sakko ins Büro kommen. Wenn wir aus unseren Gesprächen analysieren, welche Kandidaten Krisenerfahrung haben und in Interviews gut abschneiden, lassen sich vier Punkte klar herauskristallisieren: 👉 Erstens: Fokus.Gute Krisenmanager haben Fokus. Sie springen nicht

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Rohstoffpreise, China, Zölle, KI-Angst. ‘Die Firma befindet sich in einer Lähmung’. Nein, externe Faktoren alleine sind es ni

Rohstoffpreise, China, Zölle, KI-Angst. ‚Die Firma befindet sich in einer Lähmung‘. Nein, externe Faktoren alleine sind es nicht

7 Faktoren für Lähmungserscheinungen Der Investor sagt im Vorgespräch zu einer CEO-Suche: „Rohstoffpreise, China, Zölle, KI – das alleine erklärt die Lähmung nicht. Wir haben ein darüber hinausgehendes Problem.“ Folgende Faktoren für derartige Probleme werden in unseren Gesprächen immer wieder genannt: 👉 1. Politisierung des Managements Auch KMUs sind nicht frei von Koalitionen und Kompromisslogiken

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Ab jetzt ist nur noch die digital ausgebildete ‘neue Generation’ gefragt. Stimmt das?

Ab jetzt ist nur noch die digital ausgebildete ’neue Generation‘ gefragt. Stimmt das?

So oder ähnlich hat man jetzt mehrere Posts gelesen. Inklusive der etwas beleidigt klingenden Frage: „Und wer bitte führt die schwierigen Gespräche? Oder hält das Team in wackeligen Situationen zusammen? Wer vermeidet schwerwiegende Fehler bei der Re-Finanzierung, Re-Organisation? Fabrikplanung?“ Was stimmt denn jetzt? Unsere Interviews, aber auch die Management-Forschung zeigen: Erfahrung allein reicht nicht. Das

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‘Vorstellungsgespräch lief sehr gut.’ Es wurde aber ein anderer Kandidat ausgewählt

‚Vorstellungsgespräch lief sehr gut.‘ Es wurde aber ein anderer Kandidat ausgewählt

Operation gelungen – Patient tot. Warum? – 10 Thesen 1. Präzision statt Perfektion in der Auftaktphase des GesprächesErfolgreiche Kandidaten stellen Rückfragen. Sie präzisieren, wägen ab, hinterfragen – und zeigen damit, dass sie bereits wie ein Insider denken. Abgelehnte Kandidaten beantworten die gestellte Frage – aber verlieren sich dabei vom Thema. 2. Dialog statt MonologWer das

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Der falsche CEO kostet Sie 12 Monate – und vielleicht das Unternehmen. Failing Up trifft auf kritische Unternehmensphase

Der falsche CEO kostet Sie 12 Monate – und vielleicht das Unternehmen. Failing Up trifft auf kritische Unternehmensphase

Folgende Geschichte, die sich so zugetragen hat: Eine mittelständische Firma hat Probleme. Der Investor weiß es besser und beschließt, über sein eigenes Netzwerk einen nicht unumstrittenen Rockstar-CEO anzuheuern. Dieser hat in Deutschlands Hochphase einen Konzern sehr erfolgreich geführt. Kurz nach Amtsantritt merkt der neue CEO: das Unternehmen steht deutlich schlechter da als angenommen. Markt/Technologie/Kunde/Wettbewerb –

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“Erzählen Sie doch mal etwas von sich selbst!” Warum das keine Fangfrage sein muss

„Erzählen Sie doch mal etwas von sich selbst!“ Warum das keine Fangfrage sein muss

Ein Kandidat erzählt von folgendem Erlebnis: Er (C-Level, sehr erfahren) und der Interviewer (CEO, ebenfalls sehr erfahren) sprechen in einem Jobinterview. Der CEO sagt (stets durchgetaktet, aber ohne Hintergedanken) zu Beginn: „Erzählen Sie mal etwas von sich selbst.“ Der Kandidat legt los. Er macht den Fehler, dass er bei Adam und Eva anfängt. Nach 50

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Melanie Kleemann

Mit dreifacher internationaler Vorstandserfahrung, unter anderem für die IKEA Group, Vorwerk International und die Peek & Cloppenburg Gruppe, blickt Melanie Kleemann auf eine umfassende Karriere entlang der gesamten Value Chain zurück. Ihr Herzstück und ihre Leidenschaft lagen dabei seit jeher in den Bereichen kommerzielles Wachstum sowie (digitale) Transformation.

Ihre internationale Führungskompetenz wurde maßgeblich durch globale Rollen und mehrjährige Auslandsaufenthalte in Schweden und der Schweiz geprägt.

Melanie ist Partner bei TALENTspy und verantwortet die Bereiche Commercial Excellence, Consumer&Retail, Private Equity. Mit feinem Gespür für Markt-Dynamiken und exklusivem Zugang zu Spitzenkräften unterstützt sie Corporate-Entscheider, Private-Equity-Investoren, Gesellschafter und Aufsichtsräte dabei, kritische Schlüsselpositionen diskret, treffsicher und mit nachhaltigem Wertzuwachs zu besetzen.