Value Creation statt Leverage

Ein Großteil der Investoren war in der Niedrigzinsphase zu sehr vom finanziellen Leverage einer Investition verwöhnt. Die Firmenperformance musste nur irgendwie stabil sein.

Der Wert der Firmen lässt sich heute nur noch durch Value Creation steigern: Innovation, Kostenmanagement, Digitalisierung.

Die Value-Creation-Strategien der jeweiligen PE-Häuser sind sehr unterschiedlich. Manche überlassen das dem Portfolio-Management, manche haben eigene Operations-Teams, andere agieren über den Beirat. Alle Modelle haben Vor- und Nachteile.

Problem: Viele Portfolio-Gesellschaften oder deren Investoren erkennen den Transformationsdruck zu spät oder scheitern an der Verbesserung der Top-Line. Dann wird die Frage nach der richtigen Vorgehensweise zu spät gestellt.

Ich habe als junger Mann einmal einen Segelkurs im Long Island Sound gemacht. Der Lehrer sagte etwas, das mir absurd vorkam: „Man sollte die Segel reffen, wenn man daran denkt, dass man reffen sollte.“ Auf einem Segelschiff bedeutet „die Segel reffen“, die Segelfläche zu verkleinern – etwa bei aufziehendem Sturm oder starkem Wind. Wartet man zu lange, riskiert man, dass der Wind die Segel überlastet und das Schiff kentert.

Man/frau muss auf das Bauchgefühl achten. Das kommt oft zu kurz.

🔹 Wir kennen die gesamte Bandbreite der Value-Creation-Strategien
🔹 Wir kennen zu jeder Vorgehensweise den richtigen Kandidatentypus
🔹 Wir pflegen die Beziehungen zu diesen Kandidaten seit Jahren
🔹 Unabhängig vom aktuellen Bedarf – dies ist Teil der TALENTspy-DNA

Welche Erfahrungen haben Sie/habt Ihr mit unterschiedlichen Value-Creation-Strategien gesammelt?

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