Als ich mit TALENTspy gestartet bin, war mein Denken sehr einfach:
Jedes Projekt annehmen. Jede Chance nutzen. Nur nichts verpassen.
Ich wollte mir alle Türen offenhalten. Das fühlt sich am Anfang logisch an.
Aber in Wahrheit war es ein Trugschluss.
Mit der Zeit habe ich gemerkt:
Wenn ich alles mache, werde ich in nichts wirklich exzellent. Ich verzettele mich.
Ich arbeite viel, aber ohne klare Linie.
Der Wendepunkt kam, als ich mein Thema klar gesehen habe:
Eine fokussierte Boutique-Executive-Search. 3–5 Partner, die sich verstehen.
Gleiche Werte, gleiche Haltung. Gestützt durch effiziente Prozesse.
Ein kleines, scharf ausgerichtetes Haus. Mit den besten Top 10% Kandidaten.
Und den richtigen Kunden, die wirklich spannende Transformation wollen.
Seitdem frage ich mich bei allem, was ich tue:
Passt es in unseren strategischen Korridor? Ist es wirklich unser Thema?
Oder ist es nur „interessant“, aber nicht entscheidend?
Und noch eine Frage treibt mich jeden Tag:
Wie nah ist das, was ich gerade mache, am Umsatz?
Im Executive Search heißt das für mich ganz konkret:
Am nächsten am Umsatz bin ich, wenn ich mit Kandidaten arbeite.
Nicht, wenn ich Präsentationen poliere.
Nicht, wenn ich an Nebenschauplätzen bastle.
Nicht, wenn ich nur „busy“ bin.
Das gleiche Prinzip gilt für mein Team. Wir jonglieren viele Bälle, also braucht es klare Prioritäten:
– Was zahlt direkt auf den Erfolg unserer Kandidaten und Kunden ein?
– Was zahlt direkt auf Umsatz und Ergebnis ein?
Alles andere ist „nice to have“. Trotzdem geht es mir nicht nur um Zahlen.
Mich treibt die Idee, ein Unternehmen aufzubauen, das ich irgendwann mit Stolz an eine nächste Generation übergeben kann.
Eine Boutique, in der:
Fokus vor Aktionismus steht. Impact vor Aktivitäten. Qualität vor „alles mitnehmen“.
Ich könnte es mir auch einfacher machen, nur mein Netzwerk arbeiten lassen
und die Projekte bedienen, die da sind.
Aber ich will mehr. Ich will, dass TALENTspy eine klare Handschrift hat. Fokus, Exzellenz, unternehmerische Haltung.