Wenn du im Private-Equity-Umfeld antrittst, kennst du die Spielregeln: Hohe Taktung, kompromissloser Zahlenfokus und ein starrer Exit-Horizont.
Wenn nach 18 oder 24 Monaten die Trennung folgt, weil das EBITDA-Ziel im veränderten Marktumfeld nicht schnell genug griff oder der Investoren-Style am Boardroom-Tisch krachte, stehen Top-Manager vor einer gewaltigen Hürde:
Wie erklärst du nun dem Markt den Ausstieg, ohne dass es nach „gescheitert“ aussieht?
Viele freigestellte Portfolio-CEOs und CFOs verfallen in die Rechtfertigungs-Falle. Sie versuchen im Lebenslauf zu kaschieren, zu verschleiern oder die Schuld beim Fonds zu suchen. Nicht der beste Weg.
Investoren und Headhunter suchen keine fehlerfreien Lebensläufe. Sie suchen nach Krisen-Resistenz und Transformations-Exzellenz.
Dein Abgang nach 18 Monaten ist kein Karriereknick, wenn du das Narrativ richtig steuerst:
Nicht das Scheitern verkaufen, sondern die Restrukturierungs-Tiefe:
↗ Was hast du in 18 Monaten operativ gehoben? (Carve-out, Cost-Cutting etc.)
Klarheit statt Drama:
↗ Ein harter Strategie-Mismatch mit dem Gesellschafter ist im PE an der Tagesordnung.
↗ Wer das pragmatisch auf den Punkt bringt, wirkt souverän.
Die Übersetzung für den Folgemarkt:
↗ Welche Value Creation kannst du beim nächsten Portfolio-Unternehmen sofort liefern?
↗ Wer sein PE-Mandat im Lebenslauf wie einen Unfall verpackt, wird vom Markt aussortiert. ↗ Wer die Transformations-Schärfe herausarbeitet, wird für den nächsten Turnaround angefragt.
Wenn du gerade in dieser Schleife steckst und dein Profil die richtige Kante braucht:
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