90 % aller PE-Exits scheitern nicht an CEOs. Sie scheitern am Erwartungshorizont

Wenn du im Private-Equity-Umfeld antrittst, kennst du die Spielregeln: Hohe Taktung, kompromissloser Zahlenfokus und ein starrer Exit-Horizont.

Wenn nach 18 oder 24 Monaten die Trennung folgt, weil das EBITDA-Ziel im veränderten Marktumfeld nicht schnell genug griff oder der Investoren-Style am Boardroom-Tisch krachte, stehen Top-Manager vor einer gewaltigen Hürde:

Wie erklärst du nun dem Markt den Ausstieg, ohne dass es nach „gescheitert“ aussieht?
Viele freigestellte Portfolio-CEOs und CFOs verfallen in die Rechtfertigungs-Falle. Sie versuchen im Lebenslauf zu kaschieren, zu verschleiern oder die Schuld beim Fonds zu suchen. Nicht der beste Weg.

Investoren und Headhunter suchen keine fehlerfreien Lebensläufe. Sie suchen nach Krisen-Resistenz und Transformations-Exzellenz.

Dein Abgang nach 18 Monaten ist kein Karriereknick, wenn du das Narrativ richtig steuerst:

Nicht das Scheitern verkaufen, sondern die Restrukturierungs-Tiefe:
↗  Was hast du in 18 Monaten operativ gehoben? (Carve-out, Cost-Cutting etc.)

Klarheit statt Drama:
↗  Ein harter Strategie-Mismatch mit dem Gesellschafter ist im PE an der Tagesordnung.
↗  Wer das pragmatisch auf den Punkt bringt, wirkt souverän.

Die Übersetzung für den Folgemarkt:
↗  Welche Value Creation kannst du beim nächsten Portfolio-Unternehmen sofort liefern?
↗  Wer sein PE-Mandat im Lebenslauf wie einen Unfall verpackt, wird vom Markt aussortiert. ↗ Wer die Transformations-Schärfe herausarbeitet, wird für den nächsten Turnaround angefragt.

Wenn du gerade in dieser Schleife steckst und dein Profil die richtige Kante braucht:
Buche dir einen Strategie Call.

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Melanie Kleemann

Mit dreifacher internationaler Vorstandserfahrung, unter anderem für die IKEA Group, Vorwerk International und die Peek & Cloppenburg Gruppe, blickt Melanie Kleemann auf eine umfassende Karriere entlang der gesamten Value Chain zurück. Ihr Herzstück und ihre Leidenschaft lagen dabei seit jeher in den Bereichen kommerzielles Wachstum sowie (digitale) Transformation.

Ihre internationale Führungskompetenz wurde maßgeblich durch globale Rollen und mehrjährige Auslandsaufenthalte in Schweden und der Schweiz geprägt.

Melanie ist Partner bei TALENTspy und verantwortet die Bereiche Commercial Excellence, Consumer&Retail, Private Equity. Mit feinem Gespür für Markt-Dynamiken und exklusivem Zugang zu Spitzenkräften unterstützt sie Corporate-Entscheider, Private-Equity-Investoren, Gesellschafter und Aufsichtsräte dabei, kritische Schlüsselpositionen diskret, treffsicher und mit nachhaltigem Wertzuwachs zu besetzen.